Das Unidorm ist unser Klassiker: ein Bett aus massiver Eiche, das seit Jahren fast unverändert gebaut wird – und fast komplett bei uns in Berlin-Tempelhof entsteht. Vom Eichenstamm bis zum fertigen Seitenteil. Hier zeigen wir, wie.

Vom Stamm zur Leiste
Die Eiche kommt als Stammware in die Werkstatt. An der Tischkreissäge wird sie aufgeteilt – in Bohlen, dann in Leisten. Hier entscheidet sich schon viel: Wie das Holz gewachsen ist, wo Äste sitzen, welche Teile ruhig genug für ein Bett sind.

Sortieren nach Qualität und Breite
Die Leisten werden nach Qualität und Breite sortiert. So bekommen Seiten- und Fußteile später ein einheitliches Bild – Maserung und Farbton passen zusammen, statt zufällig nebeneinanderzustehen.

Jedes Teil von Hand begutachtet
Bevor ein Teil weitergeht, nimmt es jemand in die Hand. Kleinste optische Mängel werden beseitigt, Risse und Einschlüsse aussortiert. Das kostet Zeit, aber genau deshalb sieht ein Unidorm nach zehn Jahren noch so aus wie am ersten Tag.

Kanten von Hand geschliffen
Die Kanten werden von Hand geschliffen – weich genug, dass man sich nicht stößt, scharf genug, dass die Linie bleibt. Anschließend wird das Holz geölt: eine offenporige Oberfläche, die atmet, sich warm anfühlt und sich bei Bedarf nachölen lässt.

Zwischenlager und Konfektionierung
Alle Eichenteile werden zwischengelagert, bis es zur Konfektionierung kommt. Dann werden die Metallwinkel auf die Seitenteile geschraubt – die Verbindung, mit der sich das Unidorm ohne Werkzeugkiste aufbauen lässt und jeden Umzug mitmacht. »Die Räume wechseln. Das Bett bleibt.«
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Gefertigt in unserer Werkstatt in Berlin-Tempelhof.



